Eröffnung der Ausstellung "Geld in Lettland" im Bode-Museum [14.04.2008]

Außenminister Māris Riekstiņš zusammen mit Staatsminister Gernot Erler.

Foto: Botschaft der Republik Lettland

Der lettische Außenminister Māris Riekstiņš eröffnete zusammen mit Staatsminister Gernot Erler die in Deutschland einzigartige Ausstellung zum lettischen Münz- und Geldwesen.

Am 9. April fand im Bode-Museum im Rahmen des Deutsch-Baltischen Kulturjahres ESSENTIA BALTICA 2008 die Eröffnung der Ausstellung "Geld in Lettland - Geschichte und Gegenwart". Die Ausstellung wurde vom Nationalhistorischen Museum Lettlands zusammen mit dem Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin veranstaltet. Sie veranschaulicht die Entwicklung von römischen Münzimporten des 3. Jh. über arabische Dirhems des 9. Jh. und westeuropäische Prägungen des 11. Jh., von einheimischen Geldsorten des Bistums Riga und des Livländischen Ordens seit dem 13. Jh., Rubeln und Kopeken unter russischer Herrschaft seit dem 18. Jh. bis zum heutigen lettischen Geld als Ausdruck der staatlichen Souveränität. Das Münzkabinett des Bode-Museums steuerte einige Pretiosen aus eigenem Bestand bei, darunter eine Donativprägung zu 12 Dukaten des Livländischen Ordens aus der Münzstätte Riga.

Die Ausstellung mit Reden eröffneten der Aussenminister der Republik Lettland Herrn Māris Riekstiņš, Staatsminister des Auswärtigen Amtes Herrn Gernot Erler, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin Herrn Peter-Klaus Schuster und

Dr. Hist. Kristine Ducmane, Leiterin der Numismatischen Abteilung im Nationalhistorischem Museum Lettlands.

Die Ausstellung "Geld in Lettland - Geschichte und Gegenwart" wird noch bis zum 13. Juli 2008 im Bode-Museum Berlin gezeigt.


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